Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Österreich und weltweit die häufigste Todesursache bei Frauen. Mit rund 37 % aller Todesfälle und mehr als 16.000 betroffenen Frauen allein im Jahr 2024 treten sie deutlich häufiger auf als andere Erkrankungen. Dennoch wird das Risiko für Frauen vielfach unterschätzt – sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung als auch in der medizinischen Praxis.
Ein zentraler Grund dafür ist, dass sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen oft anders äußern als bei Männern. Neben dem bekannten Brustschmerz treten bei Frauen häufiger unspezifische Symptome wie Druck oder Enge im Oberkörper, Atemnot, Übelkeit, Rückenschmerzen oder ausgeprägte Müdigkeit auf. Diese Anzeichen werden oft fehlinterpretiert oder erst spät mit einer Herzerkrankung in Verbindung gebracht. Die Folge sind verzögerte Diagnosen, spätere Behandlungen und insgesamt schlechtere gesundheitliche Ergebnisse.
Genau hier setzt die #GoRed-Initiative an: Sie macht geschlechtsspezifische Unterschiede in der Herzgesundheit sichtbar und klärt über Risiken und Symptome auf. Ziel ist es, Wissenslücken zu schließen und frauenspezifische Aspekte der Herz-Kreislauf-Gesundheit dauerhaft ins Bewusstsein zu rücken.
Weitere Informationen finden Sie auf der Kampagnenseite: https://gored.at/.
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Abteilung IX/A/2 - Schnittstelle Beschäftigung-Gesundheit-Alterssicherung, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer