Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Gesundheitskompetente BGF

Gesundheitskompetente Betriebliche Gesundheitsförderung – Next Level für Unternehmen. Die Arbeitswelt verändert sich rasant – Digitalisierung, KI und eine Flut an Gesundheitsinformationen prägen den Alltag. Damit Mitarbeitende gesundheitsbezogene Informationen nicht nur finden, sondern auch verstehen und sinnvoll nutzen können, braucht es mehr als klassische Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) setzt daher in Kooperation mit der Agenda Gesundheitsförderung des BMASGPK und der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) mit dem neuen Förderschwerpunkt „Gesundheits-kompetente BGF: Wissen nutzen – Gesundheit stärken“ auf eine Weiterentwicklung: Betriebe sollen nicht nur gesundheitsfördernde Maßnahmen umsetzen, sondern sich zu gesundheits-kompetenten Organisationen entwickeln.

Warum Gesundheitskompetenz im Betrieb entscheidend ist

Gesundheitskompetenz bedeutet, Informationen rund um Gesundheit zu finden, zu verstehen und anzuwenden. In einer digitalisierten Arbeitswelt wird die Fähigkeit, digitale Gesundheitsinformationen kritisch zu bewerten, zur Schlüsselressource. Studien zeigen: Rund 30 % der Österreicher:innen haben Schwierigkeiten im Umgang mit digitalen Gesundheitsinformationen. Betriebe, die hier aktiv werden, schaffen eine Arbeitsumgebung, in der Mitarbeitende selbstbestimmt und informiert handeln können – mit positiven Effekten auf Gesundheit, Motivation und Bindung.

Was macht eine gesundheitskompetente BGF aus?

Eine gesundheitskompetente BGF macht unter anderem folgende Aspekte aus:

  • Integration von Gesundheitskompetenz in alle BGF-Maßnahmen: von der Analyse über die Planung bis zur Umsetzung.
  • Fokus auf (digitale) Gesundheitskompetenz: Schulungen zum kritischen Umgang mit (digitalen) Gesundheitsinformationen, transparente Kommunikation und faire Zugänge zu Gesundheitsressourcen.
  • Organisationaler Wandel: Entwicklung einer Unternehmenskultur, die Informationstransparenz und Selbstbestimmung fördert.

Fördermöglichkeiten und wie ein Projekt abläuft

Der FGÖ unterstützt 2026 österreichische Betriebe mit bis zu € 40.000,- pro Projekt. Förderfähig sind Betriebe, die bereits das BGF-Gütesiegel erlangt haben. Die Projektdauer beträgt 12 bis 24 Monate. Einreichungen sind von 1. Jänner bis 15. Oktober 2026 möglich.

Von der Status-quo-Analyse über die Maßnahmenplanung bis zur Evaluation folgt so ein Projekt dem bewährten BGF-Managementkreislauf. Für Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitenden ist eine Erhebung der digitalen Gesundheitskompetenz verpflichtend. Begleitende Beratung und praxisnahe Tools der ÖPGK erleichtern die Umsetzung.

Warum jetzt handeln?

Gesundheitskompetenz macht BGF nachhaltiger, wirksamer und zukunftsfähig. Sie stärkt nicht nur die individuelle Gesundheit, sondern auch die Resilienz und Leistungsfähigkeit von Organisationen. In Zeiten von Digitalisierung und KI ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Weitere Informationen zu diesem und noch weiteren Förderschwerpunkten des FGÖ können unter https://fgoe.org/foerderprogramme_bgf abgerufen werden.

 

Fonds Gesundes Österreich

Dr. Gert Lang | Gesundheitsreferent für BGF | gert.lang@goeg.at