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Männergesundheit im Fokus des BEM

Arbeitsfähigkeit erhalten – Männergesundheit im Fokus des Betrieblichen Eingliederungsmanagements

 

Männer in Bau, Industrie, Transport und Produktion sind besonderen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt – mit spürbaren Folgen für ihre Arbeitsfähigkeit. Ein strukturiertes Betriebliches Eingliederungsmanagement ist daher gerade in männerdominierten Branchen entscheidend. Die fit2work-Eingliederungsberatung unterstützt kostenlos.

Bau, Industrie, Transport, Handwerk oder Produktion: Männerdominierte Branchen sind oft geprägt von hoher körperlicher Belastung, Zeitdruck, Schichtarbeit und intensiven Arbeitsbedingungen. Diese Faktoren wirken sich langfristig auf die Arbeitsfähigkeit aus – und erhöhen das Risiko für gesundheitliche Probleme.

Der Fehlzeitenreport 2026 zeigt deutlich: Vor allem MSB‑Erkrankungen (Muskel‑Skelett‑Bindegewebe) und psychische Belastungen führen zu überdurchschnittlich langen Ausfallzeiten. Diese Entwicklungen betreffen Männer in körperlich fordernden Berufen besonders stark.

Warum ein Betriebliches Eingliederungsmanagement entscheidend ist
Ein funktionierendes Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) hilft, Fehlzeiten früh zu erkennen und strukturiert gegenzusteuern. Ziel ist es, Mitarbeitende nach gesundheitlichen Problemen wieder gesund und nachhaltig in den Job zurückzuführen.

Die Ziele eines wirksamen BEM sind: 

  • Fehlzeiten reduzieren,

  • Mitarbeitende bei gesundheitlichen Problemen unterstützen,

  • Rückkehr nach Langzeitkrankenständen begleiten und 

  • Schlüsselkräfte im Unternehmen halten.

Ein zentraler Baustein eines funktionierenden BEMs ist die Wiedereingliederungsteilzeit für Beschäftigte (WIETZ) – sie ermöglicht eine leistungsangepasste Rückkehr und stabilisiert die Arbeitsfähigkeit Schritt für Schritt.

Wie fit2work Betriebe unterstützt
Die fit2work‑Eingliederungsberatung begleitet Unternehmen kostenlos dabei, ein BEM strukturiert aufzubauen und umzusetzen. Gefährdete Mitarbeitende werden an die fit2work‑Personenberatung weiterverwiesen – etwa zur Abwicklung einer Wiedereingliederungsteilzeit oder zur gezielten Unterstützung zur Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit. Die kann etwa durch klinisch‑psychologische Angebote, physiotherapeutische Maßnahmen und arbeitsplatzbezogene Unterstützung erfolgen. 

Ziel ist es, Belastungen früh zu erkennen und gegenzusteuern – bevor daraus lange Ausfallzeiten werden, die sowohl für Betriebe als auch die Betroffenen sehr belastend sind. 

Männergesundheit bei fit2work: Ein Blick auf die Zahlen
In der fit2work‑Personenberatung liegt der Männeranteil seit Jahren stabil bei ein wenig über 40 % – Frauen nehmen das Angebot deutlich häufiger in Anspruch. Gerade in männerdominierten Branchen wäre jedoch eine höhere Teilnahme von Männern wichtig, um gesundheitliche Risiken frühzeitig abzufedern und Arbeitsfähigkeit langfristig zu sichern. 

Aufruf an Männer in belastenden Berufen
Sich um seine Gesundheit zu kümmern ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung. fit2work lädt daher vor allem Männer in körperlich oder psychisch fordernden Beruf ein, die Möglichkeit zur Beratung zu nutzen. fit2work unterstützt dabei, Belastungen zu reduzieren, die Arbeitsfähigkeit zu stabilisieren und gesund im Job zu bleiben.

fit2work
Mag.a Sandra Hinterlechner | Öffentlichkeitsarbeit fit2work
Mag.a Lisa Viertlmayr | fit2work-Eingliederungsberatung