Psychische Gesundheit betrifft uns alle – dennoch fällt es vielen Männern besonders schwer, über seelische Belastungen zu sprechen. Gleichzeitig umfasst Männergesundheit weit mehr als die Psyche: Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsrisiken, Vorsorgeuntersuchungen werden oft zu selten genutzt und auch eine ausgewogene Ernährung oder ausreichend Bewegung kommen im Alltag häufig zu kurz. Gesellschaftliche Erwartungen, jederzeit zu funktionieren oder Probleme mit sich selbst auszumachen, führen oft dazu, dass Warnsignale übersehen werden. Umso wichtiger ist es, Gesundheit ganzheitlich zu betrachten und frühzeitig aktiv zu werden.
Gerade der Arbeitsplatz spielt dabei eine zentrale Rolle. Kolleg:innen und Führungskräfte können häufig als Erste Veränderungen wahrnehmen – etwa, wenn sich jemand zurückzieht, erschöpft wirkt oder seine Leistungsfähigkeit nachlässt. Gleichzeitig bietet das Arbeitsumfeld viele Möglichkeiten, Gesundheit zu fördern: durch Bewegungsangebote, gesunde Verpflegung, Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen oder Maßnahmen zur Stressbewältigung.
Eine Unternehmenskultur, in der Gesundheit offen thematisiert wird, erleichtert es Männern, Unterstützung anzunehmen und präventive Angebote zu nutzen. Wertschätzende Kommunikation, ein respektvoller Umgang und Führungskräfte, die Interesse am Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden zeigen, tragen wesentlich dazu bei. Denn wer frühzeitig auf seine Gesundheit achtet – sei es durch Vorsorge, Bewegung, gesunde Ernährung oder das Gespräch über Belastungen –, kann gesundheitlichen Problemen oft vorbeugen.
Hier setzt das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) an. Es schafft Rahmenbedingungen, die körperliche und psychische Gesundheit gleichermaßen schützen und fördern. Unternehmen können beispielsweise über Herz-Kreislauf-Risiken informieren, Vorsorgeuntersuchungen aktiv unterstützen, gesunde Ernährung fördern und Angebote zur Stressbewältigung etablieren. So wird Prävention Teil des Arbeitsalltags.
Die BGM-Orientierung von fit2work unterstützt Betriebe dabei, ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement weiterzuentwickeln. Zunächst wird die aktuelle Situation im Betrieb gemeinsam erfasst und Potenziale werden identifiziert. Anschließend sorgt fit2work dafür, dass Sie rasch qualifizierte Beratung für die identifizierten Bereiche erhalten.
Reden ist Stärke – und ebenso wichtig ist es, auf den eigenen Körper zu hören, Vorsorge wahrzunehmen und gesunde Gewohnheiten zu entwickeln. Unternehmen können wesentlich dazu beitragen, dass Männergesundheit ganzheitlich gestärkt wird. Das stärkt nicht nur die Gesundheit der Mitarbeitenden, sondern auch Motivation, Leistungsfähigkeit und langfristig den Unternehmenserfolg.
Sie möchten erfahren, wie die BGM-Orientierung von fit2work Ihr Unternehmen bei der Förderung der Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden unterstützen kann? Weitere Informationen finden Sie auf www.fit2work.at. Für Fragen oder eine persönliche Beratung kontaktieren Sie uns gerne unter info@bgm.fit2work.at.
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Mag.a (FH) Kerstin Tatzber | Öffentlichkeitsarbeit BGM-Orientierung