Soziale Medien sind für viele Frauen zu zentralen Räumen geworden, in denen über Gesundheit, Lifestyle, Körper, Psyche und Alltagserfahrungen gesprochen wird. Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube ermöglichen niederschwelligen Wissensaustausch, Selbsthilfe und gegenseitige Unterstützung. Gleichzeitig bergen digitale Gesundheitsdiskurse, die von Gesundheitslaien geprägt sind, neue Risiken: Krankheitsbilder und Symptome werden vereinfacht dargestellt, normative Körper- und Lebensentwürfe verstärkt und Fehl- sowie Falschinformationen verbreitet. Diese Entwicklungen können gesundheitliche Belastungen zusätzlich verstärken. Der Vortrag beleuchtet diese Ambivalenz aus einer gesundheitskommunikativen und geschlechtersensiblen Perspektive. Im Fokus stehen unterschiedliche Formen von Empowerment und Disempowerment, die im Kontext von Frauengesundheit durch Social Media entstehen können. Ziel ist es, digitale Gesundheitsräume differenziert zu betrachten und Ansatzpunkte für eine gesundheitsförderliche, ebenso wie für eine potenziell gesundheitsschädigende, Nutzung sichtbar zu machen. Ein hochaktuelles Thema, das schon jetzt neugierig auf die anschließende Diskussion macht und Raum für einen spannenden Austausch beim gemütlichen Ausklang bietet.
Frauengesundheit im digitalen Zeitalter -
Empowerment oder Disempowerment durch Social Media?
Dr.in Yvonne Prinzellner
Public-Health-Forscherin, Gender, Medien und Frauengesundheit
Montag, 2. März 2026, 15 - 18 Uhr
Im Dachsaal der Wiener Urania
Anmeldung bis 26.2.2026: Online-Anmeldung
Achtung! Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf maximal 100 Personen beschränkt.
Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung und auf ein Wiedersehen über den Dächern von Wien!