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STOP! Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz

Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz umfassen vielfältige verbale, psychische und physische Handlungen wie Bedrohungen, Beleidigungen, Mobbing und tätliche Angriffe. Klar ist: Gewalt und Belästigung sind immer ein Angriff auf die Gesundheit und Würde der Betroffenen, oft bleiben tiefe psychische Narben.

Wettbewerbsdruck, knappe Ressourcen und schlecht gestaltete Arbeit erhöhen etwa das Konfliktpotenzial - die Tendenz zu Gewalthandlungen im Betrieb steigt. Zudem ist Belästigung am Arbeitsplatz noch immer ein Tabuthema, besonders gegenüber Frauen. Gewalt und Belästigung verursachen Leid bei Betroffenen und erhebliche negative Folgen für die Betriebe, wie sinkende Arbeitszufriedenheit, verminderte Motivation, erhöhte Personalkosten und Loyalitätsverlust.

© fotolia@blvdone

Am 11. September 2025 trat das Übereinkommen Nr. 190 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Kraft. Dieses Übereinkommen erkennt Gewalt und Belästigung als systemisches Problem der Arbeitswelt an und ruft alle Arbeitgeber:innen dazu auf, wirksame Maßnahmen sicherzustellen. Arbeitgeber:innen sind verantwortlich für Prävention und den Umgang mit Gewalt und Belästigung – deren aktives Handeln ist gefordert. Eine gute Organisation des Arbeitnehmer:innenschutzes ist Voraussetzung für die Verhinderung oder frühzeitige Erkennung von Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz. Betriebliche Sensibilität und präventive Maßnahmen sind hierbei entscheidend.

STOP! Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz

25. Februar 2026, 14:00 - 17:00 Uhr
AK Bildungsgebäude, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

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